40 Jahre Finstral – wo geht der Fenstermarkt hin

[inspic=417,left,,0]„Unser Ziel ist es Qualtiät zum bezahlbaren Preis zu liefern – wir wollen keine Masse um jeden Preis!“, so Joachim Oberrauch, der in der [inspic=441,right,,0]zweiten Generation das Unternehmen mitlenkt. Viele Anforderungen werden heute an ein Fenster gestellt: Beste Wärmedämmung und Dichtigkeit, hoher Schall- und Einbruchschutz, modernes Design und gute Bedienbarkeit. Das alles muss auf den Einsatzbereich eines Fensters abgestimmt sein und somit kann es keine qualitativ hochwertige Massenware geben! Jedes Finstral Produkt wird von einer firmeneigenen LKW-Flotte und geschulten Fahren den Einbaubetrieben übergeben „nur so können wir sicherstellen, dass unsere Qualitätsfenster und –türen auch unbeschadet am Ziel eintreffen und eventuelle Fragestellungen nochmals besprochen werden können,“ so Joachim Oberrauch.

Die Entwicklung von Finstral

1969 wurde Finstral von Hans Oberrauch und Max Lintner gegründet, Luis Oberrauch (Bruder von Hans) stieg 1976 ins Unternehmen ein. Zunächst wurden Kunststofffenster des Systems „Petal“ aus Hamburg hergestellt. 1971 stieg man um auf das System „Trocal“. Schon seit 1972 wird ein eigenes Profil „System 100“ vertrieben, das seit 1980 auch im firmeneigenen Extrusionswerk hergestellt wird. Im gleichen Jahr folgte die bis heute erfolgreiche Entwicklung des Profils „System 200“. Zuletzt wurden in 2010 die Systeme „Lignatec und Top 90“ eingeführt.

[inspic=443,right,,0]Neben dem Heimatmarkt begann Finstral bald andere Länder zu beliefern: Die erste ausländische Niederlassung wurde 1979 in Deutschland gegründet, 1980-85 folgte die Expansion in die Schweiz und nach Frankreich und Österreich (hier ist man vor allem mit Wintergärten sehr erfolgreich), 1985/86 nach Belgien und in die Niederlande. In 1991 wurde die erste Verkaufsniederlassung in Tarragona/Spanien gegründet. In 1994 folgte dann die Erschließung der Märkte Griechenland und Portugal. Heute beschäftigt das Unternehmen 1.300 Mitarbeiter und exportiert in 15 europäische Länder.

Wo geht die Entwicklung hin

Neue Länder zu Erschließen bedeutet viel Arbeit, hierzu Joachim Oberrauch: „Fenster sind ein sehr beratungsintensives Produkt. Jedes neue Land bedeutet für die Zentrale eine neue Sprache zu lernen, Verkaufspersonal zu finden und anzulernen und vor allem die Gewohnheiten in den Ländern kennen zu lernen. Nicht nur welche Fenster gewünscht werden, auch welche Bauanschlüsse in den Ländern üblich sind muss man wissen damit die bauseitige Anbindung funktioniert“. Somit will man sich zunächst auf den Ausbau bereits erschlossener Märkte konzentrieren.

Auch jedes europäische Land hat seine Schwerpunkte:

  • Italien hat extreme Sicherheitsanforderungen
  • In Deutschland ist 3-fach Glas sehr gefragt, auch in der Variante als rahmenloses Glas
  • England legt viel Wert auf Einbruchhemmung
  • In Frankreich sind Lüftungsauslässe sehr wichtig

Diese Schwerpunkte in den jeweiligen Ländern sind dann auch wiederum Vorreiter für die Nachbarländer: So hilft die EnEV aus Deutschland Qualitätsfenster am Markt zu etablieren, Frankreich und die Niederlande sind Vorreiter in der Belüftung, Italien treibt den Unfallschutz voran. Lärmschutz ist meist ein örtliches Thema.

Periodisch haben sich die Anforderungen an Fenster immer wieder geändert. Nach Wärmeschutz und Einbruchschutz steht heute die Wärmedämmung im Vordergrund. Finstral ist aber in der Entwicklung bereits an einem neuen Schwerpunkt, der in Zukunft sicher von hoher Bedeutung sein wird, nämlich am Sonnen- und Hitzeschutz. Die Klimaentwicklung weist zukünftig immer größere Hitzeperioden aus. Das Kühlen von Gebäuden in südlichen Ländern erfordert doppelt so viel Energie wie das Heizen. Insofern können Fenster auch hier, ähnlich wie in der Wärmedämmung, einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen leisten. (KWD-Redaktion, Jutta Hix, hix@kwd-online.de)

Kontakt:  finstral@finstral.com, www.finstral.com. PR:ruhnau@pro-publica.de.

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