VFF: Optimismus bestimmt das 3. Quartal – In 2011 wahrscheinlich leichter Rückgang

VFF 3.Quartal Fenster
VFF 3.Quartal Fenster

[inspic=431,left,,150]Die Stimmung in der Fenster- und Fassadenbranche ist derzeit von Optimismus geprägt: Laut der aktuellen Konjunkturumfrage für den Zeitraum Januar bis September 2010 sehen mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen die derzeitige Umsatzsituation besser als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. In der zuletzt durchgeführten Halbjahresumfrage lag dieser Wert noch bei 43 Prozent. „Trotz allem rate ich zur Wachsamkeit“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Zum einen falle das Konjunkturpaket II weg, das bis dato eine wesentliche Stütze der positiven Branchenentwicklung gewesen sei. Außerdem stünden für 2011 für die KfW-Förderung nur noch 435 Millionen Euro zur Verfügung. „Dazu kommen zwar wohl weitere 500 Millionen Euro aus dem Sondervermögen ‚Klima und Energie’, allerdings standen 2010 noch insgesamt 1,35 Milliarden Euro zur Verfügung und 2009 sogar noch 2,2 Milliarden Euro“, bekräftigt Tschorn. Der Experte geht von einem leichten Rückgang der in Deutschland verkauften Mengen von rund 1,3 Prozent im kommenden Jahr aus, wobei er noch die größten Wachstumschancen im Neubau und im industriellen Nichtwohnbau sieht. In der Fensterbranche beurteilen rund 56 Prozent der befragten Unternehmen die Umsatzsituation als besser, rund 32 Prozent als gleichbleibend und rund 12 Prozent als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schlechter. Fenster mit dem Rahmenmaterial Holz haben weiter aufgeholt und zeigen ein ausgeglichenes Bild. Metallfensterkonstruktionen werden ebenfalls wieder etwas stärker nachgefragt, während sich Holz-Metall- und Kunststoff-Fensterkonstruktionen am Markt überdurchschnittlich gut positionieren konnten. Ein viel besseres Bild als in den ersten neun Monaten 2009 bietet die aktuelle Umsatzsituation der Haustürbranche. 47 Prozent der Unternehmen stufen die Lage als besser, rund 36 Prozent als gleichbleibend und nur 17 Prozent als schlechter ein. Recht ausgeglichen stellt sich die Situation bei den Fassadenkonstruktionen dar. 29 Prozent der Unternehmen sehen die Situation positiver, rund 33 Prozent stufen sie als gleichbleibend ein und 38 Prozent beurteilen die Umsatzsituation im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2009 als eher schlechter. Bei Wintergärten ist der Trend stark rückläufig. Ca. 10 Prozent der befragten Unternehmen sehen die Lage positiver, rund 42 Prozent gleichbleibend und rund 48 Prozent sind der Meinung, dass sich die Lage verschlechtert habe.

Kontakt:   Verband Fenster + Fassade, D-60594 Frankfurt / M., vff@window.de, www.window.de.