Abschlußbericht BAU 2009: Zum zweiten Mal in Folge neuer Besucherrekord und keine Krisenstimmung

[inspic=378,left,,0]Das Fazit der BAU 2009 ist, Keine Spur von Krisenstimmung, starke internationale Beteiligung und das Top-Thema war Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Die BAU 2009 stellt mit 210.000 Besuchern zum zweiten Mal in Folge einen neuen Rekord auf. Von der Finanz- und Wirtschaftskrise, so der einhellige Tenor der Aussteller, war in den Messehallen nicht viel zu spüren: „Keiner jammert, alle schauen nach vorne“. Die Besucher aus aller Welt, darunter mehr als 36.000 internationale Gäste, kamen aus 149 Ländern. Insbesondere am vierten und fünften Messetag war der Andrang teilweise so groß, dass die Stände dicht bevölkert waren und es in den Messehallen eng wurde. Es war das beste Ergebnis in der mehr als 40jährigen Geschichte der BAU. Auf Europas wichtigster Fachmesse für Architektur, Materialien und Systeme präsentierten sich an sechs Messetagen 1.924 Aussteller aus 42 Ländern. Bereits ein Jahr vor Messebeginn war das Gelände mit 180.000 m² Fläche praktisch ausgebucht. Neben Deutschland stellten Österreich, die Schweiz, Italien, Slowenien, die Tschechische Republik, Russland, Polen, der Iran, Frankreich und die Türkei die meisten Besucher. Auch aus außereuropäischen Ländern wie China und Japan kamen überdurchschnittlich viele Besucher. Die positiven Aussagen der Aussteller spiegeln sich auch in der vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführten Befragung wieder. Danach sehen die BAU 89% der Aussteller als Leitmesse, 94% beurteilen sie mit „ausgezeichnet bis gut“. Auch die Qualität der Besucher sowie deren Internationalität bewerteten die Aussteller noch einmal deutlich besser als 2007. Jeweils über 80% der Aussteller erklärten, bei der Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen und der Vorbereitung von Folgegeschäften erfolgreich gewesen zu sein. Die logische Folge: 96% der Aussteller werden eigenen Angaben nach in zwei Jahren wieder an der BAU teilnehmen. Das gleiche Bild spiegelt sich auch bei durchgeführten Besucherbefragung. Fast alle Besucher – genau 96% – waren Fachbesucher. 88% bezeichneten sich als „Entscheider“. Im Ansehen der Besucher ist die BAU noch einmal gestiegen. Fast alle Besucher – genau 96% – bewerteten die Messe mit „ausgezeichnet bis gut“. Gelobt wurden insbesondere die Vollständigkeit und Breite des Angebots, die Präsenz der Marktführer, die Übersichtlichkeit sowie die Internationalität der Aussteller. Als Besuchermagnet erwiesen sich die Foren „Zukunft des Bauens“ und MakroArchitektur“. Insbesondere das Forum „Zukunft des Bauens“ glich teilweise einem überfüllten Hörsaal, in dem die Zuhörer an den Lippen des Vortragenden hängen. Herausragende Themen der BAU waren das energieeffiziente und nachhaltige Bauen und das barrierefreie Bauen sowie das Bauen im Bestand. Hier noch ein paar Stimmen von der Industrie zur BAU: „Vor zwei Jahren war das Thema Klimaschutz noch ein deutsches Thema, jetzt ist es ein internationales. Die Nachfrage nach energieeffizienten Produkten nimmt ständig zu“, so Thomas Lauritzen, Leiter Unternehmenskoordination bei Schüco. Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer, DORMA GmbH + Co. KG: „Wir sind sehr zufrieden. Für DORMA ist es wichtig, keine reine Produktshow zu zeigen, sondern in unseren beiden Bereichen Public und Interior Lösungen anzubieten und den Kunden neue Ideen zu vermitteln. Besonders erfreulich war das große Interesse unserer ausländischen Kunden und Partner. Insgesamt also eine erfolgreiche internationale Fachmesse, an der wir auch in zwei Jahren gerne wieder teilnehmen werden.“ Martin Hörmann, Persönlich haftender Gesellschafter, Hörmann KG: „Die BAU hat gezeigt, dass sich die Bauwirtschaft von der Wirtschaftskrise nicht vereinnahmen lässt. Der Besuch an unserem Stand war wieder hervorragend, von Zurückhaltung keine Spur. Wir gehen zuversichtlich ins Jahr 2009.“ Rainer W. Schmid, Leiter Marketing, INTERPANE, GLAS INDUSTRIE AG: „Wir wären sehr glücklich, wenn die Messe einen Tag kürzer wäre. Der erste Tag war für uns langweilig. Aber ansonsten sind wir guten Mutes, die Stimmung ist gut. Die Wirtschaftskrise ist kein Thema, das uns belastet oder die Branche in Angststarre verfallen lässt. Im Gegenteil: die Qualität der Besucher ist sehr gut. Wir finden es sehr gut, dass die Glasbranche zusammen ist. Vielleicht könnte man die Besucherfrequenz in den C-Hallen noch verbessern.“ Andreas Kuipers, Geschäftsführer, VELUX Deutschland GmbH: „Innovation lohnt sich, dies hat die BAU 2009 bestätigt. In vielen intensiven Gesprächen am Messestand bekamen wir positives Feedback auf unsere innovativen Produktlösungen, etwa das Flachdach-Wohnfenster oder den Tageslicht-Spot. Diese Anerkennung der Fachbesucher direkt zu erleben, macht Spaß und motiviert uns zusätzlich bei den nächsten Projekten. Die allgemein gute Stimmung unter Besuchern und Ausstellern sorgt für Rückenwind und erlaubt einen zuversichtlichen Blick auf 2009.“ Arnd Brinkmann, Geschäftsführer, WICONA: „Wir sind sehr zufrieden. Seit Montag sind wir voll beschäftigt und werden förmlich überrannt. Die Finanzkrise spüren wir noch nicht, aber in unserer Branche wirken sich Krisen immer erst etwa ein Jahr später aus. Wir erreichen hier auf der BAU unsere Zielgruppen sehr gut und sehen positiv in die Zukunft. Für uns hat sich die Investition in die BAU 2009 auf jeden Fall gelohnt.“

Quelle: www.bau-muenchen.de