Deutschland und der deutschsprachige Raum haben die Wirtschaftskrise im Gegensatz zu anderen Ländern relativ gut verkraftet

Konjunkturpakete zur Bewältigung der Krise hat es in vielen Ländern gegeben, aber gerade das Konjunkturpaket II in Deutschland hatte deutlich positive Auswirkungen auf die Bauindustrie gehabt. Nun, da dieses ausläuft, besteht natürlich wie immer nach Stützungsaktionen die Gefahr eines Auftragsloches. + + +
[inspic=431,left,,100]Entsprechend gedämpft sind auch die Prognosen von VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn: „Klimaschutzziele der Bundesregierung hin oder her, wenn kein Geld mehr für diese Ziele fließt, wird es für unsere Branche eher schwieriger als einfacher werden“, so Tschorn. Dennoch reagiert die Branche verhalten optimistisch. nach einem Mengenwachstum von 3,9 Prozent in 2009 in der Fenster- und Fassadenbranche wird ein weiterer Zuwachs von 4,1 Prozent für 2010 prognostiziert. + + +
[inspic=239,left,,100]Die österr. Interconnection Consulting sieht das für Europa deutlich pessimistischer und titelt „Fenstermarkt 2009 bricht ein“! So ist es in der neu vorgestellten Marktstudie „IC-Market Forecast Fenster in Europe „ zu lesen. Eine Erholung der ist demnach erst in 2010 zu erwarten. + + + Das sieht im übrigen auch EUROCONSTRUCT so, die in Ihrer Sommerkonferenz 2010 die neuesten Zahlen zur Bautätigkeit in Europa zusammengetragen haben. Mit wenigen Ausnahmen wird erst ab 2011/2012 eine Erholung zu spüren sein. Interessant – wenn auch nicht überraschend – ist der Anstieg der Modernisierungsmaßnahmen. Dieser beträgt laut EUROCONSTRUCT in Westeuropa in diesem Jahr bereits 63 Prozent.  Aufgrund der vielen aktuellen Veröffentlichungen mit Statistiken und Konjunkturumfragen haben wir unsere heutige Ausgabe ausschließlich mit diesen Themen gestaltet: Wie sieht es für die Fenster- und Fassadenbranche in Deutschland aus und wie ist die Prognose für Europa, welche Rahmenmaterialien liegen im Trend? Wir wünschen Ihnen also ein interessantes und informatives Lesevergnügen,

Ihre Redaktion