Die AFG Arbonia-Forster-Holding AG zurück in der Gewinnzone

[inspic=349,left,,0]Der international tätige Bauzuliefer- und Technologiekonzern AFG Arbonia-Forster-Holding AG hat nach einem Verlust im letzten Geschäftsjahr den Turnaround geschafft und im 1. Halbjahr 2010 wieder einen Gewinn erzielt. Umsatzmässig hat sich die AFG unter weiterhin anspruchsvollen Marktbedingungen leicht, ertragsmässig jedoch markant, verbessert. Der Nettoumsatz stieg um 0.4% auf CHF 628.6 Mio. Währungsbereinigt zum Schweizer Franken betrug die Zunahme des Netto­umsatzes 2.1%. Das straffe Kostenmanagement hat in einem wieder etwas investitionsfreudigeren Umfeld zu greifen begonnen. Gegenüber der Vorjahresperiode gab der Nettoumsatz der Division Heiztechnik und Sanitär nur geringfügig um 1.7% auf CHF 260.0 Mio. (Vorjahr CHF 264.5 Mio.) nach. Währungsbereinigt resultierte ein Wachstum von 1.7%. Die Division erzielte trotz weiterhin anspruchsvollen Marktbedingungen mit anziehenden Stahlpreisen ein respektables EBIT von CHF 19.2 Mio. (CHF 1.9 Mio.). Einmal mehr konnte sich die Division auf ihre Heimmärkte Schweiz und Deutschland verlassen, währenddem die ost­europäischen Märkte nach wie vor schwach sind. Die zwar deutlich besser, aber noch nicht profitabel arbeitende britische Aqualux verhinderte zudem ein noch besseres Resultat der Division. Dank einem starken Binnenmarkt verbesserte sich der Nettoumsatz der Division Fenster und Türen zwar um 1.0% auf CHF 159.4 Mio. (CHF 157.9 Mio.), hingegen glitt das EBIT leicht um 6.6% auf CHF 7.8 Mio. (CHF 8.4 Mio.) zurück. Im Fenster- und Türenbereich ist ein aggressiver Wettbewerb mit entspre­chenden Preiskämpfen und einem hohen Druck auf die Margen deutlich spürbar. Die Division leidet teilweise noch unter verzögerten Projekten, welche durch die ungewöhnlich kalten Wintermonate An­fang 2010 entstanden sind und noch nicht restlos aufgeholt werden konnten. RWD Schlatter schloss deshalb das erste Halbjahr umsatzmässig leicht unter dem Vorjahr ab, während im Bereich Fenster die auf den Schweizer Markt ausgerichtete EgoKiefer bei voll ausgelasteten Kapazitäten einen über dem Vorjahreswert liegenden Nettoumsatz erzielte. Insgesamt bleibt das Unternehmen aber sowohl für das zweite Halbjahr als auch für das Gesamtjahr vor­sichtig optimistisch. „Unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten“, so Verwaltungsratspräsident und CEO Edgar Oehler, „gehen wir auf Jahresbasis von einem leicht höheren Umsatz und einer deutlich verbesserten Profitabilität aus“.

Kontakt:         edgar.oehler@afg.ch, www.afg.ch.