Greiner Extrusion: Erfolgsbilanz für 10 Jahre WPC-Extrusionstechnologie

[inspic=227,left,,0]Greiner Extrusion arbeitet an vorderster Front bei der Entwicklung von Produktionstechnologien für WPC (Wood-Plastic-Composites) und anderen Faserverbundstoffen, den Biowerkstoffen der Zukunft. Als weltweiter Technologieführer aus Österreich realisierte Greiner Extrusion in Kooperation mit einigen Partnern ein WPC-Großprojekt – eine Extrusionsgesamtanlage – für den europäischen Markt. Diese bisher größte WPC-Anlage wird gerade in Betrieb genommen. Im interessanten Bereich der Co-Extrusion hat Greiner Extrusion, basierend auf langjähriger Erfahrung aus dem Stammgeschäft der Fensterprofilwerkzeuge, mit der co-Extrusion WPC auf WPC einen Meilenstein gesetzt. Der Vorteil von co-extrudi erten Profilen liegt darin, dass ein WPC natur nur in der Co-Ex Schicht eingefärbt wird und somit bis zu 20 Prozent Materialkosten eingespart werden können. Im Deckingbereich wurden bereits WPC-Hochleistungs-Extrusionswerkzeuge im Doppelstrang gebaut, die über 2,5 Meter Profil pro Strang und pro Minute schaffen. WPC, zu deutsch Holz-Kunststoff-Verbund-Werkstoffe, haben seit Anfang der 1990er Jahre vor allem in den USA eine rasante Entwicklung genommen. In Europa hinkt die Entwicklung noch hinterher. Die Tendenz ist jedoch weltweit stark steigend. In manchen Ländern wie Deutschland oder China werden jährliche Wachstumsraten von über 30 Prozent verzeichnet. Die Vorteile des Biowerkstoffs gegenüber reinem Holz sind die dreidimensionale Formbarkeit, längere Lebensdauer, bessere Witterungsbeständigkeit und größere Feuchteresistenz. Gegenüber Vollkunststoffen bieten WPC eine höhere Steifigkeit und einen deutlich geringeren thermischen Ausdehnungskoeffizienten. Faserverbundstoffe bestehen aus Kunststoff und Additiven mit einer bis zu 80 prozentigen Beimischung von Holzfasern. Sie sind überwiegend recyclebar. Für den Außenbereich etablieren sich einerseits WPC-Mischungen aus Polyolifenen mit 60 Prozent Holzanteil, aber auch WPC-Mischungen mit PVC und einem Holzanteil von 50 Prozent. Werden Polyolifene den Holzfasern als Kunststoff beigemischt, können sie recycelt und auch thermisch verwertet werden.

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