IC-Market Forecast Fenster Europe

[inspic=239,left,,0]Der westeuropäische Fenstermarkt kann sich der Wirtschaftkrise nicht entziehen. Nachdem sich der Markt schon 2008 um 0,3% wertmäßig zurückentwickelte, hinterließ das Krisenjahr 2009 deutlich tiefere Narben, da der Markt wertmäßig um 10,8% auf 18,5 Mrd. Euro schrumpfte. Am schlimmsten erwischte es dabei Spanien, wo der Gesamtumsatz des Marktes um 34,7% zurückging, zeigt die aktuelle Studie von Interconnection Consulting.[inspic=439,right,,0]Als Reaktion auf die derzeitigen Unsicherheiten wurden in den meisten westeuropäischen Ländern finanzpolitische Pakete vorgestellt um die Investitionen zu stabilisieren. Dieses Entgegensteuern trug teilweise Früchte, so wuchs beispielsweise der deutschsprachigeRaum (D/A/CH) mengenmäßig um 0,7% im Jahr 2009. In anderen Ländern konnte hingegen die Krise kaum gedämpft werden, wie z.B. auf der iberischen Halbinsel, wo der Markt wertmäßig gleich um mehr als ein Drittel schrumpfte. Auffällig bei den vorgestellten Belebungspaketen ist die unterschiedliche Aufnahme im Geschäftssegment im letzten Jahr. So konnte in Westeuropa die Unsicherheit auf dem Neubausektor weniger verringert werden (-18,0%), wogegen das Renovationssegment stärker gestützt wurde (-5,3%). Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Förderungen für thermische Sanierungen verstärkt in Anspruch genommen wurden. Innerhalb Westeuropas gibt es starke unterschiede beim durchschnittlichen Pro-Kopf Konsum von Fenstern der zwischen 0,104 in Griechenland und 0,469 in Luxemburg variiert. Erstmals wurde ein Ranking erstellt, der die verschiedenen Länder anhand von ausgesuchten Kennzahlen vergleicht. Nach dieser Listung ist die Schweiz (IC Attraktivitätsindex von 90) das derzeit attraktivste europäische Land, wogegen Griechenland (IC Attraktivitätsindex von 15) abermals das Schlusslicht bildet.

Rahmenmaterialien: PVC Fenster verzeichnen mengenmäßig einen signifikanten  Zuwachs gegenüber Metall und können den Anteil von 38,1% im Jahre 2005 auf 43,0% im Jahr 2013 steigern. Dies ist zum einen auf den niedrigeren Preis von PVC Fenstern zurückzuführen, dem in Krisenzeiten mehr Beachtung geschenkt wird, und zum anderen auf den Einbruch der südeuropäischen Fenstermärkte, die stark durch Metallfenster geprägt sind.

Aussicht: Die Krise bleibt auch in den kommenden Jahren noch deutlich spürbar. So geht Inteconnection heute von einem weiteren Rückgang am Westeuropäischen Fenstermarkt um 4,8% bei den Umsätzen und 7,1% bei den verkauften Fenstereinheiten aus. Trotz Krise steigen die Fensterpreise weiterhin aufgrund der besseren Ausstattung und dem steigenden Anteil an Passivhausfenstern. In Zukunft wird außerdem das derzeit noch relativ teure Rahmenmaterial Holz/Metall populärer, da aufgrund der Einführung von Dämmungsrichtlinien auch in Südeuropa diese stärker nachgefragt werden.

Das IC Market Forecast® ist eine regelmäßig für die unterschiedlichsten Branchen durchgeführte Markt- und Branchenanalyse, wobei wesentliche Informationen für nationale, europäische und internationale Märkte erhoben und analysiert werden. Die Studie IC Market Forecast® Fenster 2010 ist bei Interconnection Consulting ab einem Preis von € 250,- pro Land erhältlich. Die Interconnection Consulting Group ist eines der führenden europäischen Marktforschungsinstitute im Bereich Bauwirtschaft, wobei der Fokus auf komplexer branchenorientierter Marktforschung liegt. Neben dem Fenstermarkt werden in rund 30 verschiedenen Branchen regelmäßig Marktstudien, inklusive Wettbewerbs- und Distributionsanalysen, in allen europäischen Ländern erstellt. Zudem werden laufend Auftragsstudien für die Bereiche Markenwert, Preisfindung, Produkttest, Zufriedenheit sowie Marktund Distributionsanalysen durchgeführt.

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