VFF: Neue Fenster – Wirtschaftlich und komfortabel und weitere Fördermittel

Logo VFF „Rechnet sich das denn überhaupt?“, fragen sich viele Eigenheimbesitzer, wenn sie an den Austausch der alten, zugigen und teilweise defekten Fenster gegen neue Wärmedämmfenster denken. Je älter das Fenster ist, umso höher fallen die Einsparungen beim Austausch aus – das macht sich bereits bei der nächsten Nebenkostenabrechnung positiv bemerkbar.

Fenster und Fenstertüren lassen sich wirtschaftlich austauschen. Ein neues Fenster mit Dreifach-Wärmedämmglas der gängigen Rahmenmaterialien Holz, Holz-Aluminium und Kunststoff kostet laut Studie im Durchschnitt rund 500,- Euro je Fenstereinheit (FE) in der Größe von 1,3 x 1,3 Metern. Der Heizenergiepreis liegt derzeit im Durchschnitt bei ca. 0,09 Euro je kWh. Beim Austausch alter, einfachverglaster Fenster verbessert sich die Wärmedämmung, was eine Einsparung von ca. 485 kWh pro Jahr je FE bedeutet. Nicht berücksichtigt sind bei all diesen Vollkostenbetrachtungen die Ersparnisse durch entfallende Reparaturen der alten Fenster und die bessere Ausstattung bzw. Bedienbarkeit der neuen Fenster – also ein deutlich verbesserter Komfort.

Als generell energetisch veraltet gelten Fenster, Balkontüren und transparente Fassaden aus der Zeit von vor 1995. Die neuen Elemente haben eine lange zu erwartende Nutzungsdauer – für die Berechnungen wurden in Abstimmung mit dem BMVBS 48 Jahre zugrunde gelegt.

1,5 Milliarden Euro bis 2014 -Glas-, Fenster- und Fassadenbranche begrüßt Festschreibung der Fördermittel. Wichtiges Signal aus Berlin: Die Koalitionsspitzen haben auf ihrem Gipfel Anfang Märzbeschlossen, dass es hinsichtlich der KfW-Fördermittel für energiesparendes Bauen und Sanieren bei den bisherigen 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bleibt – und zwar bis 2014. „Wir begrüßen die Festschreibung der Fördermittel außerordentlich“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

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